Kurz gefasst

 

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Kursdaten

 

 

Anmeldung

Studienberatung:
06073/7248205

 

        Mo–Fr:   9 – 13 Uhr
        Di:         18 – 20 Uhr


Hundepsychologe Ausbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tätigkeitsbereich des Hundpsychologen  / Hundeverhaltenstherapeuten ist sehr vielfältig und beginnt bereits im Welpenalter. Jeder Hundehalter wünscht sich einen Hund, den man überall mit hinnehmen kann, der sozial verträglich ist und keine Ängste oder Aggressionen zeigt.

 

Der Hundepsychologe sorgt für die Hundeerziehung in Gruppen oder Einzelunterricht  und vermittelt dem Mensch-Hund-Team die Kommunikation untereinander. Mit  Belohnung und Motivation und tierschutzgerechten Hilfsmitteln wird, nach den neuesten biologischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen der Hundepsychologie, gewaltfrei unterrichtet.

 

Worin besteht der Unterschied zwischen der Ausbildung zum Hundetrainer und der Ausbildung  zum Hundepsychologen? In der Hundepsychologie lernt man viel über  Anatomie, Biologie und Ethologie. Dies ermöglicht, Probleme in der Hundeerziehung therapieren zu können. Außerdem lernt der Hundepsychologe Beratungsgespräche mit Kunden zu führen und Anamnesen zu erstellen. Da wichtige Informationen über den Hund, wie Aufzuchtbedingungen, Lernerfahrungen, Umfeld, Beziehung in der Familie und  Gesundheitszustand, zur Findung eines Lösungsweges und somit zur Erstellung eines Therapie- und Trainingsplans beitragen. Als Hundepsychologe benötigt man fundierte neurobiologische Kenntnisse, Fingerspitzengefühl für Mensch und Hund und eine gewisse Kreativität, denn eine Patentlösung für Problemverhalten gibt es nicht.

 

Sogar organische Erkrankungen muss der Hundepsychologe, als Ursache des Problemverhaltens, ausschliessen können, bevor er ein Programm für eine Verhaltensänderung erstellt. Selbst über ergänzende Maßnahmen, wie Ernährung, Homöopathie, Massage, Bachblüten und Akupressur, hat der Hundepsychologe Grundkenntnisse, um den Tierhalter entsprechend beraten zu können.

 

Die Ausbildung Hundepsychologe besteht aus 24 Modulen:

 

  1. Lernverhalten, Hilfsmittel, Beschäftigung

  2. Grundlagen der Hundeerziehung, Signale

  3. Ausdrucksverhalten

  4. Arbeit mit und in der Hundegruppe

  5. Lernverhalten für Fortgeschrittene

  6. Ausdrucksverhalten für Fortgeschrittene

  7. Anatomie

  8. Die Sinne des Hundes

  9. Welpen und Signale

10. Unterrichtsaufbau, Kundengespräche

11. Beschäftigung

12. Hundeführerschein, Gründung einer Hundeschule, Gesetze

13. Ethologie I

14. Ethologie II

15. Anatomie für Fortgeschrittene

16. Gehirn, Nervensystem und Hormone

17. Ausdrucksverhalten Differenziert

18. Ernährung, Haltung, Zucht

19. Ergänzende Maßnahmen

20. Tiergestützte Therapie

21. Praxis-Wochenende

22. Probleme in der Erziehung und im Alltag I

23. Probleme in der Erziehung und im Alltag II

24. Beratungsgespräche

 

+ Prüfung

 

Abschluss:  Zertifizierter Hundeverhaltenstherapeut

(Studiengang mit Prüfung in Theorie und Praxis, belegt durch ein Zertifikat mit der entsprechenden Berufsbezeichnung  - nach bestandener Prüfung.)