Kurz gefasst

 

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Kursdaten

 

 

Anmeldung

Studienberatung:
06073/7248205

 

        Mo–Fr:   9 – 13 Uhr
        Di:         18 – 20 Uhr


Pferdeverhaltenstherapeut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Pferd begleitet den Menschen bereits seit 6000 Jahren. Bis vor wenigen Jahren wurde es jedoch fast ausschließlich als Reit- oder Lasttier „genutzt“. Solange es diese Aufgabe zur Zufriedenheit erledigte, wurde nach seinen Bedürfnissen und dem Befinden nicht gefragt, Pferdepsychologie unbekannt. Erst seit ca. 10 Jahren gilt das Interesse auch dem emotionalen Zustand des Pferdes.

 

Da die Haltungsbedingungen, die Nutzung sowie die Fütterungstechniken den Bedürfnissen der Pferde jedoch  - auch heute noch - in den meisten Fällen keine Rechnung tragen, kommt es sehr häufig zu großen Problemen im Umgang mit Pferden.

Probleme wie Beißen, Steigen, Koppen, Nicht-Führen-lassen sind häufig Hilferufe der Pferde und keine Rangordnungsprobleme. Diese Probleme können allerdings auch anerzogen sein.

Um dies klar abzugrenzen muss ein Pferdeverhaltenstherapeut über ein großes Spektrum an Wissen verfügen. Auch emotionale und körperliche Probleme können der Grund für Verhaltensauffälligkeiten und Erkrankungen sein.

 

Für Lösungen sind die Ethologie, Ausdrucksverhalten, Anatomie und Lernverhalten des Pferdes von elementarer Bedeutung.

 

Der Pferdeverhaltenstherapeut muss in Kommunikation mit Halter, Reitlehrer evtl. Veterinär usw. die Informationen zusammenfügen um eine Lösung herbeizuführen. Nach einer eingehenden Anamnese ist der Verhaltenstherapeut in der Lage Lösungen vorzustellen und diese dem Halter nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vermitteln.

Dem Mensch-Pferde-Team werden neue vertrauensvolle Möglichkeiten des Umgangs vermittelt. Probleme werden konsequent beseitigt, z.B. durch gezieltes Führtraining, Bodenarbeit, Click &Treat Techniken.

 

Inhaltlich werden folgende Themenbereiche in der Ausbildung vermittelt und der Student auf deren Anwendung in der Praxis vorbereitet:

 

Anatomie / Physiologie / Pathologie des Pferdes, Ethologie des Pferdes, Sinne des Pferdes, Ausdrucksverhalten, Lernverhalten, Motivation, Belohnung, Konsequenz, Zucht / Haltung / Ernährung, Pferdeaufzucht / Pferdkauf / Sozialisation, Beschäftigung mit dem Pferd, Problemverhalten im Alltag und der Erziehung, Verhaltensstörungen (Diagnose und Ursachenforschung), Unterrichtsaufbau Einzelunterricht, Bodenarbeit / Round Pen / Longenarbeit / Verladetraining, Trainingsplan, Gelassenheitsprüfung, Hausbesuche, Beratungsgespräche, Kommunikation mit dem Pferdehalter, Ergänzende Maßnahmen (Akupressur/Bachblüten/Massagetechniken), Fallübungen am Pferd, Praktische Ausbildung am Pferd an verschiedenen Seminarwochenende, Einführung in Praxisgründung und Praxismanagement (Existenzgründung). Pferdepsychologie.

 

 

Module der Pferdepsychologie:

 

1. Moderne Pferdeverhaltenstherapie

(Einsatzgebiete des   Pferdeverhaltenstherapeuten, Anatomie,

Physiologie, Pathologie des Pferdes

 

2. Ethologie des Pferdes/Sozialisation, Sinne des Pferdes

 

3. Pferdemedizinische Grundlagen, Ergänzende Maßnahmen

(Akupressur/Bachblüten/Massagetechniken)

 

4. Verhaltensforschung

 

5. Ausdrucksverhalten und Sozialverhalten des Pferdes

 

6. Zucht/Haltung/Ernährung des Pferdes

 

7. Reitweisen und Nutzung des Pferdes in der Betrachtung

 

8. Umgang mit dem Pferd, Führen, Bodenarbeit, Click & Treat

 

9. Problemverhalten des Pferdes, Lernverhalten des Pferdes,

Problementstehung, problematische Verhaltensweisen

 

10. Problemverhalten des Pferdes im Alltag und der Ausbildung

 

11. Problemverhalten des Pferdes, Probleme verhindern,

 Trainingsmöglichkeiten, Trainings- und Therapiepläne

 

12. Prüfung

 

 

Abschluss: Zertifizierter Pferdeverhaltenstherapeut

(Studiengang mit Prüfung in Theorie und Praxis, belegt durch ein Zertifikat mit der entsprechenden Berufsbezeichnung  - nach bestandener Prüfung.)