Kurz gefasst

 

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Kursdaten

 

 

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Studienberatung:
06073/7248205

 

        Mo–Fr:   9 – 13 Uhr
        Di:         18 – 20 Uhr


Fachkraft für tiergestützte Therapie Ausbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hunde und Menschen haben einen sehr langen gemeinsamen Weg. Vor ca. 200.000 Jahren hat der Urvater des Hundes, der Wolf (Canis lupus) seinen Weg zu den Menschen gefunden. Wölfe leben, wie wir Menschen, in engen, liebevollen Familienstrukturen zusammen. Dieses Erbe besitzen auch seine Nachfahren, die Hunde, was sie für uns Menschen zu etwas Besonderem machen.

 

Diese engen Bindungen machen wir uns - Spezies übergreifend - in der tiergestützten Therapie zu Nutze! In den Therapiesitzungen zwischen Mensch und Tier werden die engen Bindungen deutlich. Therapiehunde-Teams leben im engen Familienverbund zusammen.

 

In dieser Verbundenheit werden eigenständig organisierte Therapiesitzungen durchgeführt. Durch die entstehenden Emotionen, gepaart mit einem zielgerichteten Sinn, setzt der Hund eine Motivation mit der Selbstverpflichtung frei, die ein menschlicher Therapeut nicht schafft.

 

Das Hunde-Menschen-Team arbeitet in der tiergestützten Therapie als eigenständiges Team zum Wohl betroffener Menschen, und unterstützt diese beim Wiedererlernen verlorengegangener Fähigkeiten.

 

In der Therapiehund Ausbildung kann diese hochwertige Intervention unter anderem

 

 

• im Dienste der Gesundheit und Rehabilitation z. B. bei neurologischen,

  psychischen und gerontologischen Erkrankungen

 

• in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen bei Lernschwierigkeiten

  oder Problemen im sozialen Umgang

 

• in Hospizen zur Begleitung

 

• in Justizanstalten für die Resozialisierung

 

• Alten- und Pflegeheimen

 

• in Behinderteneinrichtungen und der Heilpädagogik

 

• bei Katastropheneinsätzen zur Betreuung

 

• in der Trauerbewältigung

 

• in Kinderheimen

 

eingesetzt werden.

 

Für diese hochwertigen Therapiesitzungen muss das Therapiehunde Team besondere Fähigkeiten und Kenntnisse mitbringen. Der Therapiehund muss für eine Sitzung in einer guten gesundheitlichen Verfassung sein. Grundgehorsam, Menschenbezogenheit und Aggressionslosigkeit sind weitere Voraussetzungen für eine gute Therapiesitzung.

Der Therapeut / die Fachkraft für Tiergestützte Therapie / Intervention benötigt Fachwissen aus den Bereichen Medizin, Soziales, Pädagogik, Psychologie, Hygiene und vor allem aus der Kynologie (Wissen über den Hund).

Das Therapiehunde-Team sollte die Prüfung zum Hundeführerschein der Stufe 2 (ohne Leine) vorweisen können.

 

 

Die Ausbildung umfasst 8 Module + 5 Kynologie-Module (Basics Hund)

(8 Module für Hundetrainer/-psychologen/-verhaltenstherapeuten   -    13 Module ohne Vorkenntnisse)

 

 

K-1. Anatomie

 

K-2. Lernverhalten

 

K-3. Grundlagen der Hundeerziehung, Signale

 

K-4. Ausdrucksverhalten

 

K-5. Ausdrucksverhalten für Fortgeschrittene

 

 

1. Medizin 1 – Anatomie und Physiologie Mensch

 

2. Medizin 2 – Pathologie Mensch

 

3. Psychologie des Menschen

 

4. Pädagogik

 

5. allgemeine Grundlagen – rechtliche Aspekte der Tiergestützten Therapie

 

6. Pathologie und Notfallbehandlung Hund

 

7. Praktische Ausbildung

 

8. Prüfung

 

 

Abschluss: Zertifizierte Fachkraft für Tiergestützte Therapie

(Studiengang mit Prüfung in Theorie und Praxis, belegt durch ein Zertifikat mit der entsprechenden Berufsbezeichnung  - nach bestandener Prüfung.)