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SUMMARY:Hunde kennenlernen – Claudia Fries
DESCRIPTION:Hunde kennenlernen –\nmit dem Auge, mit der Hand\n2-tägiges Praxis-Seminar für Hundetrainer:innen \n\nEinschätzung mit allen Sinnen\nEinen Hund kennen-zu-lernen beginnt häufig mit dem Beobachten: Wie bewegt er sich? Wie reagiert er auf seine Umwelt? Welche Verhaltensweisen zeigt er, wie nimmt er Kontakt auf und wie verändert sich sein Ausdruck in unterschiedlichen Situationen?\nEine genaue Verhaltensbeobachtung und die fachliche Einordnung dessen, was wir sehen, bilden eine wichtige Grundlage unserer Arbeit. Doch Wahrnehmung kann noch mehr. In diesem Seminar erweitern wir den Blick und beschäftigen uns mit unterschiedlichen Zugängen, einen Hund kennenzulernen und Informationen über ihn zu sammeln.\nDabei geht es ausdrücklich auch um die eigene Wahrnehmungsfähigkeit: Was sehe ich tatsächlich? Was spüre ich? Was interpretiere ich? Und wie verändert sich meine Einschätzung, wenn ich einen Hund nicht nur beobachte, sondern auch über Berührung wahrnehme?\nWir beginnen mit einer grundlegenden Orientierung am Körper des Hundes. Wo liegen markante Strukturen, wie fühlt sich ein Hundekörper unter unseren Händen an und welche Unterschiede können wir wahrnehmen? Dabei geht es nicht um eine physiotherapeutische oder medizinische Beurteilung, sondern darum, die Hände als zusätzliches Wahrnehmungsinstrument kennenzulernen.\nVon dort aus beschäftigen wir uns mit Berührung, Körperspannung und Entspannung. Wir erkunden unterschiedliche Qualitäten von Gewebe und bekommen einen ersten Einblick in die faszinierende Welt der Faszien. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Wahrnehmen: Was verändert sich unter meinen Händen? Wo fühlt es sich weich, fest, beweglich oder gespannt an? Und was geschieht mit dem Hund, wenn Berührung, Zeit und Aufmerksamkeit zusammenkommen?\nDabei interessiert uns nicht nur der Hund. Auch die eigene Körperhaltung, Atmung, Erwartung und innere Ruhe beeinflussen, wie wir wahrnehmen und wie ein Hund auf unseren Kontakt reagiert.\nEin weiterer Teil des Seminars widmet sich Wahrnehmungsformen, die sich weniger eindeutig messen oder beschreiben lassen. Mit Meditation und Übungen aus der Arbeit mit dem morphischen Feld erproben wir bewusst auch intuitive Zugänge. Dabei geht es darum, Wahrnehmungen zunächst entstehen zu lassen, sie zu beschreiben und anschließend mit dem zu vergleichen, was wir beobachten und über den direkten Kontakt erfahren.\nSo entsteht ein Wechsel zwischen Beobachten, Berühren, Spüren, Beschreiben und Einordnen. Die verschiedenen Zugänge ergänzen sich und können helfen, den eigenen Blick auf einen Hund zu erweitern.\nInhalte\n\ndifferenzierte Beobachtung von Hundeverhalten und Körpersprache\nWahrnehmung und Interpretation voneinander unterscheiden\nden Hund über Berührung kennenlernen\nOrientierung am Körper des Hundes\nunterschiedliche Qualitäten von Körperspannung und Gewebe wahrnehmen\nEinblick in Faszien und ihre Wahrnehmung\nEntspannung und körperliche Veränderungen beobachten\nSchulung der eigenen Körper- und Sinneswahrnehmung\nmeditative Übungen zur Fokussierung und Wahrnehmung\nKennenlernen intuitiver Zugänge und Arbeit mit dem morphischen Feld\nWahrnehmungen beschreiben, vergleichen und einordnen\npraktische Übungen mit den anwesenden Hunden\n\nZiel des Seminars ist es, die eigene Wahrnehmung zu verfeinern und das persönliche Repertoire zur Einschätzung eines Hundes zu erweitern. Nicht jeder Zugang passt zu jedem Menschen – und nicht jeder Hund lässt sich auf die gleiche Weise kennenlernen. Je differenzierter wir wahrnehmen können, desto mehr Möglichkeiten haben wir, uns ein umfassendes Bild zu machen.\n \n\nSeminarzeiten:\nTag 1: 10 bis 18 Uhr\nTag 2: 10 bis 17 Uhr\n
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