Neurobiologie des Lernens – Udo Gansloßer und Jessica Scharl

Dieses Kombi-Seminar verbindet zwei zentrale Perspektiven moderner Hundeerziehung: einen realistischen Blick auf gewaltfreies, belohnungsbasiertes Training und die neurobiologischen Grundlagen des Lernens.

 

Der zweite Teil („Neurobiologie des Lernens“) vermittelt verständlich, wie Hunde Informationen verarbeiten, wie Stress, Emotionen, Schlaf und Genetik Lernprozesse beeinflussen und welche kognitiven Fähigkeiten Hunde mitbringen.

Neurobiologie des Lernens
Hunde lernen weit mehr als Kommandos. Ihre Intelligenz umfasst Problemlösen, Impulskontrolle sowie soziales und emotionales Lernen. Doch wie funktionieren diese Prozesse wirklich?
Dieses Seminar vermittelt kompakt die wichtigsten Grundlagen der Neurobiologie, Neurogenetik und Kognitionsforschung: Wie reagiert das Gehirn auf Stress? Welche Rolle spielt Schlaf? Und was passiert beim Lernen im neuronalen Netzwerk?
Wir beleuchten zentrale kognitive Fähigkeiten von Hunden, Unterschiede zum Wolf und zeigen, wie alltagsgerechte Beschäftigung aussehen kann. Zudem erklären wir, wie Genetik und frühe Umwelt die Lernfähigkeit prägen.

Ein verständlicher Überblick für alle, die das Lernen ihres Hundes besser verstehen möchten.

 

Link zum ersten Teil ==> Link

 

Das Seminar kann als Gesamtkombi für 299 Euro gebucht werden oder als einzelne Tage für jeweils 169 Euro.
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Datum

14.11.2027

Kosten

169,00€

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Veranstaltungsort

Babenhausen
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Referenten

  • Jessica Scharl
  • Udo Gansloßer
    Udo Gansloßer
    Verhaltensforscher

    Udo Gansloßer (*1956) ist Privatdozent für Zoologie. Seine wissenschaftliche Tätigkeit begann mit der Beschäftigung mit Baumkängurus, möglicherweise, weil deren recht unbeholfene Kletterversuche ihn an seine eigene sportliche Begabung erinnerten. Nach der Dissertation in Heidelberg kehrte er zum Bodenleben zurück und beschäftigte sich mit dem Sozialverhalten der Kängurus allgemein.

    Am Zoologischen Institut Erlangen erhielt er 1991 die Lehrbefugnis. Seither hat er seine fachlichen Interessen auf andere Großsäuger ausgedehnt.

    Seit einigen Jahren sind die Canidae (Hundeartige) einer der Schwerpunkte seiner Arbeitsgruppe, die sich interdisziplinär von rein zoologischen und tiermedizinischen Themen bis zu Fragen von Mensch-Hund-Beziehung, Tierschutzethik, Sozial- und Rechtswissenschaften erstreckt.

    Seit 2006 ist er Privatdozent für Zoologie am Zoologischen Institut und Museum der Universität Greifswald und seit 2007 auch Lehrbeauftragter am Phylogenetischen Museum und Institut für Spezielle Zoologie der Universität Jena und führt regelmäßig Kurse in Verhaltensbiologie und Tiergartenbiologie durch, die durch einen. Biostatistikkurs an der Universität Würzburg, Sachgebiet Tierschutz abgerundet werden, sowie Gastvorlesungen an anderen Instituten (wie Institut für Tierhygiene und öffentliches Veterinärwesen). In der Zoologischen Beratung des Filander Verlag übernimmt er Beratungstätigkeiten für Zoos, Tierparks und Tierheime, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationsbetreuung.