Verbunden sein statt angeleint – Annette Scholz

Was wäre, wenn dein Hund dir folgen würde, weil er dich wirklich versteht – und nicht, weil die Leine ihn dazu zwingt?

Du gehst mit deinem Hund spazieren und wünschst dir, dass er sich an dir orientiert. Stattdessen zieht er, läuft voraus, bleibt zurück oder ist ständig mit seiner Umwelt beschäftigt. Die Leine wird zum Dauerthema und aus einem entspannten Spaziergang wird schnell ein Kräftemessen.

Wenn du lernst, die Signale deines Hundes besser zu verstehen und gleichzeitig deine eigene Körpersprache bewusster einzusetzen, entstehen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Denn manchmal braucht es kein weiteres Kommando, sondern einen anderen Blick, eine andere Bewegung – oder einfach mehr Klarheit. Genau hier setzt mein Workshop an.

Wir schauen gemeinsam darauf, wie du für deinen Hund klarer, verständlicher und verlässlicher werden kannst – damit Orientierung nicht durch Druck entsteht, sondern aus echter Verbindung.

Bei mir wirst du erleben, wie viel du deinem Hund allein durch deine Körpersprache, deine Bewegung und deine innere Klarheit mitteilen kannst. Denn echte Orientierung entsteht nicht nur durch das, was du sagst oder tust – sondern auch durch das, was du ausstrahlst.

Und genau darin liegt die Chance: deinen Hund nicht über die Leine zu führen, sondern über eine klare, verständliche und vertrauensvolle Verbindung.

Stell dir vor:

Du gehst mit deinem Hund los und musst nicht ständig über die Leine korrigieren.

Du veränderst deine Bewegung – und dein Hund nimmt dich wahr.

Du bleibst ruhig – und dein Hund orientiert sich an dir.

Du gibst ihm Raum, ohne dass er sich von dir entfernt.

Du kannst Nähe und Distanz verständlich kommunizieren, ohne laut oder streng zu werden.

Führung bedeutet nicht Kontrolle, sondern Verbindung.

Mach den Perspektivwechsel.

Viele Hundehalter versuchen, Leinenführigkeit vor allem über die Leine zu lösen.

In diesem Workshop wechseln wir die Perspektive:  Was glaubst du, passiert, wenn du nicht zuerst die Leine veränderst, sondern deine Kommunikation?

Ich verrate es dir: wenn du die Signale deines Hundes besser verstehst und gleichzeitig bewusster darauf achtest, was du selbst körpersprachlich vermittelst, entstehen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Die spannende Frage ist deshalb nicht nur:

„Wie bringe ich meinem Hund bei, an lockerer Leine zu laufen?“

Sondern:

„Was versteht mein Hund eigentlich von mir?“

Mit diesem Perspektivwechsel wird Leinenführigkeit zu einem gemeinsamen Prozess aus Wahrnehmen, Verstehen und echter Kooperation.

 

In meinem Workshop lernst du,

  • die Körpersprache deines Hundes besser wahrzunehmen und einzuordnen,
  • deine eigene Körpersprache bewusster und klarer einzusetzen,
  • deinem Hund Nähe, Distanz, Richtung und Ruhe verständlich zu vermitteln,
  • Signale zu erkennen, die im Alltag leicht übersehen werden,
  • Missverständnisse in der Kommunikation zwischen dir und deinem Hund aufzuspüren,
  • deinen Hund über feine Bewegungen und klare Präsenz zu führen,
  • Orientierung aufzubauen, ohne ständig verbal einzugreifen,

Denn Orientierung entsteht nur dort, wo Kommunikation verständlich wird – und Verbindung dort, wo ihr euch wirklich gegenseitig wahrnehmt.

Verbunden sein statt angeleint.

Kein Ziehen. Keine ständige Korrektur. Keine Dominanz.

Mehr Vertrauen, Klarheit und echte Kooperation.

Max. Teilnehmerzahl: (aktiv): 12 aktiv, 6 passiv

Kosten: 325 Euro aktiv, 211 Euro passiv

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Datum

30. - 31.01.2027

Uhrzeit

10:00 - 17:00

Kosten

325,00€

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Anmeldung

Veranstaltungsort

Babenhausen
Anmeldung

Referent

  • Katja Schumacher
    Katja Schumacher
    Hundetrainerin

    Die Hundetrainerin und Expertin für Hunden mit Angstproblematiken ist Dozentin an der Akademie für Tiertherapeutische Berufe und gibt Seminare in Tierheimen und Ausbildungsstätten für Hundetrainer zum Thema Angst bei Hunden. Sie ist Co-Autorin des Buches Angst beim Hund vom Kosmos-Verlag.

    Bei TiNO (Tiere in Not Odenwald) arbeitet Katja Schumacher ehrenamtlich mit Angsthunden und leitet die Trainingsgruppe BraveHearts für ängstliche, unsichere und misstrauische Hunde.

    Zudem gibt sie Kurse und Einzelstunden für Hundehalter zum Thema Angst.

    Im Laufe der Jahre hat Katja Schumacher mit unzähligen Hunden gearbeitet. Darunter befinden sich viele Hunde, die zunächst keinen Menschen in ihre Nähe gelassen haben und heute in Familien ein normales Hundeleben führen. „Man kann auch extrem verängstigten Hunden helfen, Vertrauen zu fassen“, sagt sie.

    Nach einer Karriere als Profisportlerin und dem Aufbau einer eigenen Firma sieht Katja seit ein paar Jahren ihre neue Aufgabe darin, Menschen anzuleiten, mit diesen Hunden zu arbeiten. Sie durfte bei TiNO von Ute Heberer und dem TiNO Team lernen – dort arbeitet man seit über 30 Jahren in der Resozialisierung von schwierigen Hunden (Angst und Aggression).

    Katja: „Ich kann die Hunde nicht mehr zählen, mit denen ich gearbeitet habe, es waren wirklich viele. Und trotzdem lerne ich von jedem Hund wieder etwas Neues. Sie sind eigene Persönlichkeiten und jeder verdient einen eigenen Umgang. Man muss lernen zu spüren, was der einzelne Hund braucht. Eine Sache gibt es allerdings, die alle Hunde benötigen und die wir ihnen geben können: Und das ist Sicherheit!“