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Verhaltensentwicklung von Hunden

 Anerkannte Fortbildungsveranstaltung TÄK SH, NDS u. DFTB e.V.

Wann?      - Samstag 14. Dezember 2019    10:00 Uhr  - 17:00 Uhr

Wo?          - Stadtmühle Babenhausen, 64832 Babenhausen 

Dozentin  - Dr. Dorit Feddersen-Petersen

Kosten?    - 129 € pro Teilnehmer
(Für Kunden der Akademie und DFTB e.V. Mitglieder: 99 €)

Anmeldeformular

 

Die deutsche Verhaltenswissenschaftlerin ist der Fachwelt durch zahlreiche Publikationen und durch ihre Forschungstätigkeit im Zusammenhang mit Hunden und Wölfen bekannt. Viele ihrer publizierten Werke zählen zu den Standardwerken für Hundetrainer und Hundeverhaltenstherapeuten.

Wer sich für die "Verhaltensentwicklung von Hunden" interessiert, sollte sich das Seminar von Frau Dr. Feddersen-Petersen nicht entgehen lassen.

 

Kenntnisse zur jeweiligen Verhaltensentwicklung sind ganz entscheidend für den Zugang zum Verständnis des Verhaltens einer Art oder einer Haustierform oder einer Rasse ganz allgemein. Entwicklung beschreibt zwar eine kontinuierliche Veränderung, man kann sie jedoch, orientiert an beobachtbaren physiologischen, ethologischen und morphologischen Entwicklungsschritten, in bestimmte Phasen einteilen.

 

Während der Entwicklung eines Jungtieres wechseln sich Phasen stetigen Fortschreitens der Entwicklung (Auftreten neuer Verhaltensweisen) mit solchen, rein qualitativer Veränderung (Ausreifung vorhandener Verhaltensweisen) ab.

 

Ein Entwicklungsethogramm ist ein dynamisches Geschehen. Es verändert sich in den ersten zwölf Lebenswochen täglich, insbesondere während der Sozialisierungsphase. Es gibt sowohl qualitative (Art und Weise) als auch quantitative (Zahl, Häufigkeit) Veränderungen der bestehenden Verhaltensmuster, es treten neue Verhaltensweisen auf oder es verschwinden welche. Einzelne Entwicklungsphasen werden definiert nach dem erstmaligen Auftreten bzw. Verschwinden von (infantilen) Verhaltensweisen.

 

Die Phasen der Welpenentwicklung sollen beispielhaft an europäischen Wölfen und Haushunden verschiedener Rassezugehörigkeit dargestellt werden. Wir fanden bei Hunden verschiedener Rassezugehörigkeit relative Beschleunigungen und relative Verlangsamungen in bunter Mischung für Verhaltensweisen unterschiedlicher Funktionskreise (Mosaikvererbung, Herre 1990).

 

Zudem gibt es Phasenspezifitäten, somit sensible Phasen, in dieser frühen Zeit der Hundeentwicklung. Auf die Bedeutung der Sozialisierungsphase wird besonders eingegangen. Wie ist die Aufgabe des Menschen in der frühen Entwicklung von Hunden zu umschreiben? Unterscheidet sie sich bei den verschiedenen Rassen?

 

Untersuchungen zur Hundeentwicklung bei den neuen Hundehaltern (ab ca. 8. Lebenswoche) werden vorgestellt.

 

Es handelt sich um eine anerkannte Fortbildungsveranstaltung des DFTB e.V., sowie der Tierärztekammer Schleswig-Holstein mit 5 Stunden und der Tierärtzekammer Niedersachsen mit 6 Stunden.