Gesundheit und Nervenstärke sind kein Zufall

 Anerkannte Fortbildungsveranstaltung TÄK SH und DFTB e.V.

 

Wann?      - Samstag 12. Dezember 2020    10:00 Uhr  - 17:00 Uhr

Wo?          - Babenhausen 

  Dozent  - Jörg Denzin

Kosten?    - 129 € pro Teilnehmer
(Für Kunden der Akademie und DFTB e.V. Mitglieder: 99 €)

Anmeldung

 

Was mal aus Welpen an Mutters Milchbar wird, entscheiden nicht nur ihre Gene!

  • Wussten Sie schon das traumatische Erlebnisse, die vor oder nach der Geburt stattfanden, das Erbgut verändern können?
  • Haben Sie schon mal was von Epigenetik gehört?

Wenn nicht, ist das keine Bildungslücke, da dieser Wissenschaftszweig der Genetik noch recht jung ist. Die Epigenetik stellt die bisher bekannte Vorbestimmtheit durch Gene teilweise auf den Kopf.

Durch Umweltfaktoren können manche Gene an- oder abgeschaltet werden. Das zeigt vor allem in Bezug auf die Hundezucht, wie bedeutsam auch die Aufzucht und Haltung der Welpen, sowie die Haltung, Ernährung und Aufzucht der Elterntiere ist.

 

Im Klartext bedeutet das beispielsweise das:

  • Vererbte Krankheiten bei einem entsprechenden Lebensstil nicht unbedingt ausbrechen müssen,

aber auch, dass 

  • Gene sich durch traumatische Erlebnisse, Vergiftungen, Belastungen, Hormoneinflüsse oder das Klima nachhaltig verändern können, so dass Krankheiten in Erscheinung treten können oder
  • Schon hierdurch die Disposition für bestimmte Verhaltensweisen im positiven wie negativen Sinne gelegt werden können

 

Dieses Wissen ist neu und zugleich der Beweis dafür, dass Emotionen eine weitaus größere Bedeutung auf das Erbgut von Lebewesen ausüben als man bisher annahm.

 

Das Molekül Desoxyribonukleinsäure, abgekürzt: englisch DNA, deutsch DNS, ist wohl die genialste Erfindung der Natur: jenes Riesenmolekül im Inneren jeder Zelle (außer Blutzelle), in dem das Erbgut gespeichert ist. Obwohl sie aus Abfolge von nur vier verschiedenen biochemischen Bausteinen besteht, enthält die DNS den gesamten Bauplan eines Lebewesen, etwa eines Menschen oder eines Hundes. Doch wie funktioniert sie? Auf welche Weise steuern Gene den Körper? Und was geschieht, wenn die Umwelt mit den Genen spricht? Die Epigenetik scheint die Rolle des Dolmetschers zu übernehmen und somit zu beeinflussen, wie sich jemand verhält oder erkrankt. 

 

Es handelt sich um eine anerkannte Fortbildungsveranstaltung der TÄK SH mit 6 Stunden und des DFTB e.V.

 
(Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DNA_methylation.jpg  Christoph Bock, Max Planck Institute for Informatics)