Kastration von Hunden - Carina Kolkmeyer

 Anerkennung der TÄK NDS und SH beantragt (2,5 Stunden)

 

Wann?

Samstag 23. April 2022 18:00 - 20:30 Uhr

Wo? Babenhausen
DozentIn Carina Kolkmeyer
Kosten 59 €

 

 

Inhalte:

Das Thema Kastration wird stets kontrovers diskutiert. Während Rüden vorzugsweise aus erzieherischen Gründen kastriert werden, versprechen sich einige nach einer Kastration ein geringeres Erkrankungsrisiko für Krebserkrankungen (wie Gesäugetumoren) oder eine Vorbeugung der Gebärmutterentzündung (Pyometra) bei der Hündin.

Obwohl die verhaltensbiologischen Konsequenzen bisweilen nicht ausreichend bekannt sind, nutzen viele dennoch die Kastration, um einen besser erziehbaren und weniger aggressiven Hund zu erhalten. Bei Hündinnenhalter*innen besteht zusätzlich der Wunsch, die Läufigkeit mit all ihren Begleiterscheinungen möglichst zu verhindern.

Zahlreiche Studien zu dieser Thematik deuten darauf hin, dass sich eine Kastration und der damit verbundene Hormonwegfall negativ auf das Verhalten eines Tieres auswirken. Da viele Hundehalter*innen sich aufgrund aggressiver Verhaltensprobleme für eine Kastration entscheiden, sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass eine Kastration aggressives Verhalten durchaus verstärken kann.

Das Ziel unserer Arbeit ist es, die Kastration aus ethologischer Sicht zu betrachten und mögliche Verhaltensänderungen nach einer Kastration durch die Analyse von Videoaufnahmen und Fragebögen aufzudecken.

 

DozentIn:  Carina Kolkmeyer, B.Sc. M.Sc.
Universität Vechta und Universität Jena, Biologie (Zoologie)
Forschung Kastrationsprojekt - Das Sozialverhalten kastrierter und intakter Hunde
Lehrkraft an der Uni Vechta, Doktorandin, Co-Leitung Osnabrücker Zookurs
Mitglied des Vortrags-Teams von Udo Gansloßer

 

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